Ostisland

Ostisland Küste

Ostisland Küste

Wer in Ostisland seinen Urlaub verbringen möchte oder sogar einen längeren Aufenthalt hier plant, der wird mit einem Land belohnt, welches durch seine unendlichen Weiten dazu beiträgt, dass sich der Mensch hier wahrlich wie ein kleines Sandkorn fühlt. Unberührte Landschaften, die sich bis zum Horizont erstrecken können, wechseln sich hier ab mit schroffen und atemberaubenden Bergen, die der Landschaft eine ungeahnte Dramatik verleihen. Freilich ist der Osten des Landes schon allein vom touristischen Standpunkt aus betrachtet nicht so erschlossen, wie der Süden und der Westen – hier leben auch viel weniger Menschen, als in den übrigen Teilen Islands – dennoch bietet die östliche Region der Insel viele wundervolle Sehenswürdigkeiten an und lädt Besucher in die zahlreichen Museen ein, die hier errichtet wurden. In diesen lässt sich die Geschichte des Landes und speziell des östlichen Teils hautnah erleben und entdecken.

Ostisland – Naturschönheiten und Ausflugsziele en masse

Ostisland ist gespickt mit einer Vielzahl verschiedener Nationalparks, in denen es sogar möglich ist, in freier Wildbahn Rentiere zu beobachten. Dies geht tatsächlich ausschließlich im östlichen Teil der Insel. Die Natur zeigt sich von ihrer abwechslungsreichsten Seite und beeindruckt sowohl mit atemberaubenden Fjorden, Bergbächen und Wasserfällen, die in die Tiefe stürzen, Gletscher, deren Ausläufer sogar bis in die tiefsten Täler hineinreichen, Lagunen, Berge und Gipfel, die sich erkunden lassen und natürlich mit wunderschönen natürlich angelegten Häfen. Die Ostfjorde sind übersäht mit alten, wunderschönen Häusern aus Holz, die die Besucher einladen, zu verweilen. Das Zentrum ist dabei die Stadt Egilsstaðir, die etwa 2200 Einwohnern ein Zuhause gibt und den Touristen als beste Basis für Touren in das Umland dient. Neben Erkundungen der Fjorde und Gletscher mit ausgedehnten Wandertouren, lässt es sich in Ostisland hervorragend mit dem Boot in die Lagunen fahren, die Vogelwelt beobachten, die hier besonders üppig ist, Angeln und Jagen, Schlittenfahren und natürlich dürfen die romantischen Lagerfeuer an den Stränden nicht fehlen.

Die besten Sehenswürdigkeiten Ostislands

Dank der idealen Wanderrouten und der vielfältig angebotenen Touren, hat jeder Tourist die Möglichkeit, weite Strecken des Landes zu erforschen und so eine Vielzahl an fantastischen Sehenswürdigkeiten zu besuchen. Außerdem bietet Südisland für jeden Festival-Freund die optimale Anlaufstelle. In jeder Woche ist irgendwo ein anderes Festival zu finden, welches sich an den unterschiedlichsten Bereichen orientiert. So ist für jeden etwas dabei, ganz gleich, ob er sich für Sport, Musik, Geschichte oder Kunst interessiert. Doch auch folgende Ziele stellen Sehenswürdigkeiten dar, die auf keiner Tour durch den Osten Islands fehlen sollten

Vatnajökull

Vatnajökull

Der See Lögurinn: Dieser See steht von der Größe her an der dritten Stelle in ganz Island. Dafür ist er aber auch sage und schreibe 112 Meter tief. Er liegt südwestlich der Stadt Egilsstaðir und ist, ähnlich wie der Loch Ness in Schottland, der Sage nach von einem Ungeheuer bewohnt, das die Form eines riesigen Wurms hat. Der See wird umsäumt von einem Waldgebiet, welches nicht nur unter Naturschutz steht, sondern auch das größte in ganz Island ist.

Der Pfarrhof Skriðuklaustur: Dieser Pfarrhof ist vor allem deswegen ein ganz besonderes Ziel, weil er bereits in der Mitte des 15. Jahrhunderts errichtet wurde und so eine unglaublich historische Stätte darstellt. Hier lässt sich viel über das Leben im Mittelalter erfahren und wem das noch nicht reicht, der hat die Möglichkeit, sich direkt gegenüber in einem Künstlerhaus und Museum über das Leben und Schaffen des Schriftstellers Gunnar Gunnarsson zu informieren. Dieser lebte hier und schrieb seine Werke an diesem geschichtsträchtigen Ort.

Der Gletscher Vatnajökull: Dieser Gletscher wartet mit einer unglaublichen Größe auf. Er überzieht etwa 8 % der gesamten Fläche Islands mit Eis, welches an manchen Stellen sogar bis zu 1000 Meter dick ist. Das macht den Vatnajökull zur drittgrößten Eismasse, welche zusammenhängend ist, auf der Erde. Seine Fläche ist etwa 10 Mal so groß, wie die des Bundeslandes Berlins. Schon allein wegen all dieser fantastischen Daten ist er einen Ausflug unbedingt wert.

Interessante Städte Ostislands

Die Bevölkerungsdichte ist in Ostisland nicht so hoch, wie in den anderen Regionen der Insel. Dennoch finden sich entlang der östlichen Küste einige interessante Städte, die sich in aufregenden Tagestouren ansteuern lassen. Dazu gehören zum Beispiel folgende:

Egilsstaðir: Etwa 2200 Einwohner zählt die Stadt Egilsstaðir, welche die größte im Osten der Insel ist. Hier finden sich verschiedene Einkaufsmöglichkeiten und ein Kulturmuseum, welches zum Verweilen und Informieren einlädt. Zu den interessanten Exponaten gehören unter anderem ein Bauernhaus, welches rekonstruiert wurde und verschiedene Grabbeilagen.

Höfn: Höfn bedeutet übersetzt „Hafen“ und zählt etwa 1700 Einwohner. Hier erleben Touristen ein atemberaubendes Panorama, welches durch den Vatnajökull, den größten Gletscher Islands, bestimmt wird. Höfn bietet sich deshalb als optimaler Ausgangspunkt für Führungen und Gletscherwanderungen an. Der Fischfang spielt in diesem kleinen Ort eine große Rolle. Garnelen und Hummer stehen hier tagtäglich auf der Speisekarte.

Neskaupstaður: Zwar ist die Stadt Neskaupstaður nicht sehr bekannt, doch sie hält einige Überraschungen für ihre Besucher bereit. Hier finden Touristen nicht nur ein tolles Sommerhotel, sondern auch andere Hotels, die zum Beispiel die Möglichkeit des Reitens anbieten und so für einen Charme von Farmurlaub sorgen. Auch ein Campingplatz steht in Neskaupstaður bereit. Restaurants und Cafés sorgen für die kulinarische Versorgung und Ausflugsziele wie ein Golfplatz, ein Schwimmbad, ein Fitnessstudio und Museen runden das Angebot in dieser Stadt perfekt ab. In den Wintermonaten überzeugt Neskaupstaður mit seinen Skipisten, die rege genutzt werden.

 

Ostisland auf der Karte

 

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