Südisland

Wunderschönes Südisland – raue Landschaft und ein Himmel voller Farbenspiele

Bei dem Stichwort Island fallen einem sofort raue Gegenden, Eisberge, Gletscher und Vulkane ein. Diese Assoziation ist durch viele Hollywood-Blockbuster entstanden, die die atemberaubende Landschaft Islands als wundervolle Kulisse nutzen. Urlauber dürfen sich insbesondere auf ausgiebige Tages- oder Mehrtagestouren durch diese Landschaft freuen, die viele heiße Quellen, stille und aktive Vulkane, Erdspalten und Wasserfälle unterschiedlichster Höhe bereithält. Überwiegend sind die besonderen Sehenswürdigkeiten Islands im Süden der Insel zu finden. Südisland lässt sich sowohl in Eigenregie erkunden, aber auch professionelle Guides zeigen den Besuchern die Gegend, weisen auf erstaunliche Naturschönheiten und Sehenswürdigkeiten hin und bringen ihnen die wunderschöne Landschaft der Insel, die südlich des nördlichen Polarkreises liegt, näher. Spezielle Polarlicht-Expeditionen bieten sich insbesondere dann an, wenn Touristen ein wundervolles, farbenfrohes Spektakel am Himmel beobachten möchten, die ausschließlich um die Polarkreise existieren.

Zahlreiche Sehenswürdigkeiten im Süden Islands

Die meisten und zeitgleich schönsten Sehenswürdigkeiten, die Island zu bieten hat, sind im Süden der Insel zu finden. Dazu gehören zum Beispiel auch:

Der Vulkan Hekla

Der Vulkan Hekla

Der schwarze Strand: Dieser Strand ist am südlichsten Punkt Islands zu finden. Hier ist das Wasser meist rau und ungestüm. In der Bucht Vík í Mýrdal gelegen,gehört der schwarze Strand zu den schönsten der Welt. Er besteht aus schwarzer Lava und ist von vier Felsnadeln geprägt, die laut einer Legende Trolle sein sollen, die zu Steinen verwandelt wurden, als sie ein Schiff landen wollten und dabei scheiterten.

Der Vulkan Hekla: Dieser Vulkan brach das letzte Mal zu Beginn des Jahres 2000 aus und gehört zu den aktivsten und auch berühmtesten Vulkanen der Insel. Seine Spitze ist zu jeder Jahreszeit von einer Schneehaube bedeckt und lässt sich in herausfordernden Klettertouren besteigen. Dies kann sowohl in einer eigenen Tour geschehen oder mit einem erfahrenen Guide. Der Hekla ist seit dem Jahr 2000 ruhig und stellt so keine Gefahr dar. Auf dem Gipfel angekommen, erwartet die Touristen eine atemberaubende Aussicht auf das umliegende Südland mit seinen Gletschern.

Der Wasserfall Gullfoss: Gulfoss bedeutet so viel wie „goldener Wasserfall“. Sein Wasser stürzt aus einer Höhe von ungefähr 32 Metern hinab. Der Gullfoss gehört zu den beeindruckendsten Wasserfällen Südislands und versetzt die Besucher schier in eine andere Welt. Der reißende Strom ist derartig stark, dass er im Laufe der Zeit über eine Länge von etwa 3 bis 4 Kilometern eine Schlucht von 70 Metern Tiefe in das umliegende Land gegraben hat. Nur einer Initiative einer engagierten Bauerstochter ist es zu verdanken, dass sich hier kein Energieunternehmen mit einem Kraftwerk angesiedelt hat, sondern der Gullfoss heute in einem Naturschutzgebiet liegt.

Auf Entdeckungsreise in der Küche Südislands

Für Touristen ist die Küche Südislands wirklich eine Entdeckungsreise. Früher kamen zum Kochen nur wenig bis gar keine Gewürze in den Topf und die Küche war im Allgemeinen als karg zu bezeichnen. Verarbeitet wurde alles, was essbar und greifbar war. Dazu gehörten auch Fleisch von Walen und Robben, Eier und verschiedene Seevögel. Der Hauptanteil der Nahrung war allerdings im Fischfang zu finden. Heute finden Besucher viele Spezialitäten auf den Speisekarten der südlichen Küste Islands. Die moderne isländische Küche hält sowohl wildes Geflügel wie Ente, Seevögel und Gänse bereit, bietet seinen Gästen aber auch Lammfleisch, Seefisch, Wildlachs und Forelle an. Für Gäste, die sich mit dieser Küche nicht anfreunden können, gibt es in Südisland aber auch Restaurants, die Hamburger, Pizza und Co. parat haben. Zu den traditionellen Gerichten gehören Speisen mit klangvollen Namen wie Hangikjöt und Skyr, aber auch Stockfisch. Diese Speisen werden mittlerweile ausschließlich zu bestimmten Festlichkeiten und dem Winterfest angeboten und mit Kartoffeln und Rübenmus serviert. Ihre Verbreitung ist rückläufig und auf traditionsbewusste Isländer beschränkt, da die Zutaten und die Art der Zubereitung derer bei den Touristen in der Regel Unbehagen auslöst. Auf den vollgedeckten Tischen sind dann zum Beispiel Schafsköpfe, Robbenflossen und fermentierter Hai oder Rochen zu finden. Kaffeeliebhaber hingegen kommen voll auf ihre Kosten, denn in Island ist dies das beliebteste Getränk. Es wird hier von früh bis spät mit Leidenschaft getrunken.

Beliebte Städte Südislands

Reykjavík

Reykjavík

Natürlich besteht der Süden Islands nicht nur aus rauer Landschaft, die sich in ihrer ganzen Schönheit präsentiert. Viele Städte entlang der Südküste laden zum Verweilen und Entdecken ein und hinterlassen bei Touristen aus aller Welt einen bleibenden Eindruck. Dazu gehören zum Beispiel:

Reykjavik: Vom Namen her ist Reykjavik die wohl bekannteste Stadt bei den Touristen. Hier findet man den unvergleichlichen Charme Skandinaviens, unzählige Museen, Konzerte und Live-Musik. Neben dem kulturellen Angebot hält Reykjavik auch für den Gaumen allerlei Angebote bereit. Hier kommt jeder auf seine Kosten.

Stokkseyri: Früher war Stokkseyri ein kleines Fischerdorf, welches ausschließlich von seinem Fang lebte. Heute ist der Ort mit einer Schule und Kirche, einem Schwimmbad und einer Bibliothek mit allem ausgestattet, was ein kleiner Ort so braucht. Touristen kommen mit den angebotenen Spezialitäten, vom Hummerkrabben bis zum Lamm, voll auf ihre Kosten. Reitausflüge und Fahrten mit dem Kajak sind hier Aktivitäten der ersten Wahl und laden zum Entdecken der Umgebung ein.

Selfoss: Diese Stadt ist die größte ihrer Art in Südisland und gilt als ein Handelszentrum mit hohem Wichtigkeitsfaktor. Selfoss ist für Ausflüge zu umliegenden Zielen Dreh- und Angelpunkt und besonders beliebt bei Touristen. In einer Entfernung von etwa 3 Kilometern wartet der Tafelvulkan Ingólfsfjall auf seine Erkundung.

 

Südisland auf der Karte

 

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